Vom Standort aus kann man eine Schichtstufenlandschaft erkennen. Die jeweilige Morphologie, ob Tal oder Berg, ist abhängig vom anstehenden Gestein. Die angeschnittenen Anhydrithorizonte bilden einen Auslaugungswall. In diesem Auslaugungswall sind Karsterscheinungen ausgebildet. Besonders am Standort kann man die Dolinenlandschaft im Hauptanhydrit sehen. Der harte und relativ wasserbeständige Stinkdolomit liegt wie eine Schutzschicht über dem Werraanhydrit. Ein starkes Wasserangebot in der letzten Eiszeit hat große Teile des Werraanhydrites gelöst und ein tiefes Tal geschaffen. Mit nachlassender Transportkraft des Wassers und allmählichem Rückgang des Dauerbodenfrostes wurde das Tal mit Gesteinsschutt aus dem Harz zum großen Teil wieder aufgefüllt (Terrassenschotter). |
Geologisches Profil vom Standort in Richtung Röddenberg

|

Blick vom Rosenberg auf das (bewaldete) Beiersteinmassiv in Bildmitte
GPS-Koordinaten