- Kupferschiefer-Bergbau um Badra - Das Feld "Gut Glück" war durch zwei Schächte erschlossen. Der ältere von beiden war um 1850 im nordöstlichen Teil der Flur Badra abgeteuft worden und war 60 m tief, wobei neben dem Kupferschiefer die liegenden Sanderze aufgeschlossen waren.
Betriebstechnisch war der Schacht mit allen Einrichtungen für einen Förderwagenbetrieb ausgestattet. Nach Stillegung des Bergbaus ist der Schacht nicht zugestürzt worden, weil einer späteren Wiederaufnahme von Seiten der Bergbehörde keine zusätzlichen Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden sollten. In den oberen Teilen war der Schacht mit Holz ausgezimmert, ansonsten stand er im festen Gebirge. Der Schacht war aber vermutlich bis nahe zur Ackersohle abgesoffen. Von September 1951 bis Mai 1952 wurde versucht, den Schacht wieder aufzuwältigen. Die Versuche wurden bei ca. 42 m eingestellt, nachdem sich ein tödlicher Unfall ereignet hatte und es Probleme mit zusitzenden Wässern gegeben hatte.
Der Ansatzpunkt des Schachtes Gut Glück II, direkt südlich des Fahrweges Steinthaleben - Badra, ist noch heute gut zu erkennen. Das Gelände ist eingezäunt. Direkt neben dem Schacht befindet sich der Rest einer Halde. Eine größere Halde, die über Jahrzehnte als Müllbuddel gedient hatte, wurde im Oktober 1989 abgetragen mit Erde abgedeckt. Sie ist im Gelände nicht mehr zu erkennen. Literatur: Bezug über: |