Schlößchenkopf und Moltkewarte
Als Baumaterial fand vor allem Rogenstein Verwendung. Er wurde im Gebiet um die Warte in mehreren kleinen Steinbrüchen gewonnen. In den umliegenden Orten finden wir vielfach Häuser, Kirchen und Mauern, bei deren Bau ebenfalls Rogenstein genutzt wurde. Dieser spezielle Kalkstein stammt aus dem Unteren Buntsandstein. Zu dieser Zeit, vor ca. 240 Millionen Jahren, war das Gebiet von einem flachen, warmen, übersalzenen Meer bedeckt. Im bewegten Wasser formten sich sehr kleine sandige Kalkkügelchen (Ooide), die äußerlich Fischrogen gleichen und deswegen Rogenstein genannt werden.
Seit über 90 Jahren ist die Moltkewarte eines der beliebtesten Ausflugsziele der näheren Umgebung. Gelegen auf dem Hohen Berge zwischen Lengefeld und Sangerhausen, bietet dieser Aussichtsturm eine Panoramasicht und ist zudem auf einem sehr gut ausgeschilderten Weg zu erreichen. Öffnungszeiten: Sa. und So. ab 14.00 bis ca. 19.00 Uhr bei "guter" Wetterlage Feiertags - Gastronomie und Turmbesteigung an allen anderen Tagen, nur Gruppen - mit Voranmeldung. Auskunft über: Tel. 0 34 64 / 58 27 40 GPS-Koordinaten |