Wenn den Worten auch Taten folgen

Teilstücke des Karstwanderweges wurden instand gesetzt

Zufrieden mit dem Ergebnis auf dem Sachsenstein (v.l.) Dr. Gerald Dehne, Elmar Zimmer, Betriebsleiter Saint Gobain Formula, und Klaus Liebing, Förderverein Dorfgemeinschaft.
Foto: Schaschek

Dass der im Frühsommer geschlossene Kooperationsvertrag zwischen der Arbeitsgemeinschaft Harzer Gipsunternehmen (AHG) und den für die Unterhaltung des Karstwanderweges zuständigen Unternehmen nicht nur auf dem Papier besteht, machte der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Gerald Dehne nun im Rahmen von zwei Ortsterminen deutlich.

Er lobte das Engagement der beteiligten Firmen, die durch ihren Einsatz dazu beitrügen, dass der Karstwanderweg als touristische Attraktion auch durchgängig begehbar sei.
So wurde im Bereich Neuhof/Walkenried zwischen der Sachsensteinhütte und der Helbing-Hütte durch MAE-Kräfte in Verantwortung des „Fördervereins Dorfgemeinschaft Neuhof“ und des „Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg“ ein rund 400 Meter langes Wegstück vom Wildwuchs entfernt. Anschließend wurde der wegen Feuchtigkeit nur schwer begehbare Weg mit rund 60 Tonnen Dolomitbruch durch die Firma Saint Gobain Formula und die Ührder Steinbruchsgesellschaft hergerichtet und befestigt. Bis sich der Untergrund nun richtig verfestigt hat, soll durch eine für Wanderer querbare Absperrung die Nutzung durch Pkw und Reiter verhindert werden, um eine längerfristigen Nutzen zu garantieren. Ein rund 600 Meter langes Teilstück des Karstwanderweges im Bereich des Ührder Blossenberges wurde gleichfalls sehr aufwändig durch die Firma Rump & Salzmann hergerichtet. Hier bereitete an der Grenze zwischen Bundsandstein und Gips stetiges Hangwasser große Probleme. Der Weg war ständig nass und auf Teilstücken fast unbegehbar.
Mit einem Unterbau aus groben Steinen und einer Deckschicht aus Dolomitschotter wurde für eine entsprechende Wasserdurchlässigkeit gesorgt.
Zusätzlich wurden an besonders betroffenen Stellen zwei verrohrte Durchlässe geschaffen, so dass man nun gefahrlos die landschaftlich reizvolle Strecke des Karstwanderweges trockenen Fußes erwandern kann. Alle Anwesenden waren sich einig, dass beide Maßnahmen gelungene Beispiele für die Kooperation zum Nutzen der Allgemeinheit seien und waren sich sicher, dass weiteres Engagement folgen wird.